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Fieber ist, wie alle übrigen Reaktionen des Körpers auf die Krankheitserreger auch, der Versuch, den Erregern an den Kragen zu gehen. Diesmal mit einer Erhöhung der Körpertemperatur. Wichtigstes Hausmittel ist die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit, am besten ungesüßte Fruchtsäfte 1:3 mit Wasser verdünnt oder milde Tees. Davon über den Tag verteilt etwa 3 Liter trinken. Schwitzen kann am Anfang einer Erkältung ebenfalls helfen, doch nur bei mäßigem Fieber unter 38,5 °C. Da kann schon eine heiße Boullion ausreichen, während Sie mit heißen Bädern vorsichtig sein sollten, denn der Kreislauf ist schnell überfordert. Wenn das Fieber nicht mehr ansteigt, kann man auch versuchen, es zu senken. Solange Füße und Hände noch nicht wieder warm sind, lieber warten. Danach helfen entweder kalte Wadenwickel oder ein Bad im lauwarmen Wasser. Für die Wadenwickel 3 Esslöffel Essig in 1 Liter kaltem Wasser auflösen. 2 Tücher darin gut durchfeuchten und um Füße und Waden legen. Socken darüber und nach 10 Minuten wechseln bzw. spätestens, wenn die Tücher warm geworden sind. Nach 3–4 Mal eine Pause einlegen und erst wiederholen, wenn das Fieber erneut ansteigt. Alternative ist ein sog. „absteigendes Bad“: Badewasser mit 2 Grad unterhalb der gemessenen Fiebertemperatur einlassen. Dann während 10 Min. langsam kaltes Wasser zulaufen lassen, bis ca. 32 °C erreicht sind. Badezeit nicht länger als 25 Min. Wenn Sie zu frösteln beginnen oder Ihnen nicht wohl dabei ist, aufhören!
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Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie unter Pfeiffersches Drüsenfieber!
Fieber ist keine Krankheit, sondern zeigt an, dass der Körper mit einer Krankheit kämpft.
Man spricht von Fieber, wenn die Körpertemperatur über 38°C ansteigt.
Fieber kann man im Enddarm (rektal), unter der Zunge oder in der Achselhöhle
messen. Die rektal gemessene Temperatur fällt um ca. 0,4°C höher aus
als die Temperatur, die an den anderen genannten Stellen gemessen wird.
Temperaturen über 41°C können gefährlich werden. Meist ist das Fieber
am späten Nachmittag am höchsten. Ein Anstieg des Fiebers geht meist mit
Frieren (Schüttelfrost) einher.
Das Abfallen des Fiebers kündigt sich durch Schwitzen an. Zu dem Fieber kommen häufig Kopfschmerzen und
unangenehme Gliederschmerzen ("einem tut alles weh").
In der Regel ist Fieber die Folge einer Infektion mit Viren oder Bakterien. Der Körper setzt nach Kontakt mit den Erregern bestimmte Stoffe frei, die zu einer Erhöhung der Körpertemperatur führen. Durch den Anstieg der Temperatur gehen viele Bakterien und Viren zugrunde. Fieber hilft also diese Erreger im Organismus zu bekämpfen. Leichtes Fieber sollte deshalb auch nicht gleich medikamentös gesenkt werden. Erst ab ca. 39,5°C wird Fieber behandlungsbedürftig. Fieber kann jedoch auch bei nichtinfektiösen Krankheiten auftreten.