STADApedia
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Wer ständig erschöpft und müde ist, fühlt sich den Anforderungen des Alltags nicht gewachsen
und verliert das Interesse an Hobbys und sozialen Kontakten. Vor allem Frauen mit Familie sind oft überlastet
und körperlich und seelisch erschöpft. Körperlichen Begleiterscheinungen wie Schwarzwerden vor den Augen beim Aufstehen,
Neigung zu Schweißausbrüchen und kalten Händen, Wetterfühligkeit, beschleunigter Pulsschlag können auftreten.
Es besteht eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionskrankheiten.
Psychische Begleiterscheinungen sind Leistungs- und Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen,
Überforderungsgefühl, Antriebslosigkeit und Freudlosigkeit.
Erschöpfungszustände treten sehr häufig nach schweren Erkrankungen ein. Der Körper ist durch die Krankheit geschwächt, Mineralien oder Spurenelementen können vorliegen. Vor allem bei älteren Menschen beobachten Ärzte häufig, dass nach einem grippalen Infekt noch Wochen und Monate Müdigkeit und Antriebsschwäche vorliegen. Immer häufiger wird das chronische Müdigkeitssyndrom, kurz CMS genannt, diagnostiziert. Bleierne Müdigkeit und Erschöpfung, schon nach geringen Belastungen, sind die Leitsymptome dieses Krankheitsbildes. Weitere körperliche Beschwerden sind: Muskel- und Gelenkschmerzen, Kreislaufstörungen und Kopfschmerzen. Die Ursache der Erkrankung ist bisher nicht bekannt, eine Beteiligung des Immunsystems ist jedoch wahrscheinlich. Am Anfang des chronischen Müdigkeitssyndroms stehen oft eine Grippe oder grippeähnliche Beschwerden.