STADApedia
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Unter Erektionsstörungen, Potenzstörungen oder Impotenz versteht man die Unfähigkeit des Mannes,
eine für den normalen Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu
erlangen oder aufrechtzuerhalten. Der Penis enthält Schwellkörper, dessen
Gefäße sich bei einer Erektion erweitern und vermehrt mit Blut füllen.
Während der Erektion verhindern Muskelfasern das Abfließen des Blutes über
die Venen. Gelegentliche Erektionsstörungen sind normal und können in jedem Alter vorkommen.
Moderne Forschungsergebnisse zeigen, dass Potenzstörungen häufiger
organische Ursachen haben als bisher angenommen. Bei Potenzstörungen
psychischer Ursache kann eine erstmalige Erektionsstörung dazu führen, dass
der Mann beim nächsten Mal unter einem starken Leistungsdruck steht,
was wiederum zu erneuten Erektionsschwierigkeiten führen kann. Für eine
organische Ursache spricht, wenn überhaupt keine Erektionen mehr
stattfinden. Mit zunehmendem Alter treten Potenzstörungen häufiger auf.
Grund dafür ist abnehmendes sexuelles Verlangen wegen geringerer
Hormonproduktion sowie altersbedingte Schädigungen der Schwellkörper.
Finden noch unwillkürliche, nächtliche oder morgendliche Erektionen
statt, und treten die Probleme bei der Selbstbefriedigung nicht auf,
stecken meist psychische Ursachen hinter den Störungen.
Psychische Probleme: