STADApedia
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1. Epidermis
Oberhaut
Die Epidermis ist etwa 0,3 Millimeter dick. Sie ist die äußere Schicht unserer Haut und besteht wiederum aus mehreren Hautschichten:
Hornschicht (Stratum corneum)
ist die Schutzschicht und besteht aus kernlosen Zellen.
Glanzschicht (Stratum lucidum)
Befindet sich nur an dicken Epidermisstellen, wie z. B. Fußsohlen
Körnerschicht (Stratum granulosum)
Sie besteht aus 1-5 Lagen abgeplatzter Zellen mit stark lichtbrechenden basophilen Keratinkörperchen.
Stachelzellschicht (Stratum spinosum)
Eine aus 4-8 übereinander gelagerten Zelllagen bestehende Schicht, die auch Keimschicht genannt wird, da hier u a. der Ersatz der an die Epidermisoberfläche abgeschilferten verhornten Zellen durch Zellteilung erfolgt.
Basalschicht (Stratum basale)
Sitz der Melanozyten, die Melanin zu Pigmentierung der Haut enthalten.
2. Dermis
Lederhaut
Die Lederhaut ist ein etwa 0,6 Millimeter dickes, unterstützendes Gewebe und besteht vorwiegend aus Bindegewebsfasern. In der Dermis befinden sich die Blutgefäße, Schweißdrüsen und Haarfollikel.
Sie besteht aus 2 Schichten:
Papillarschicht
Ist ein lockeres Bindegewebe mit kollagenen, elastischen Fasern und ist mit zapfenförmigen Papillen mit der Oberhaut verbunden. Hier befinden sich die Blutgefäße, welche die Epidermis versorgen.
Geflechtsschicht
Die Geflechtsschicht, auch Netzschicht genannt, besteht aus festem Bindegewebe mit kollagenen und elastischen Fasern, Blutgefäßen, Nerven, Haarfollikeln, Talgdrüsen, Schweißanhangdrüsengängen und Fettzellen.
3. Unterhaut
Subcutis
Die Unterhaut besteht hauptsächlich aus losem Bindegewebe und Fett. Sie versorgt die darüber liegenden Hautschichten über die größeren Blutgefäße und Nerven. Sie hat zudem die Funktionen als Verschiebeschicht zu darunter liegenden Strukturen, wie z. B. Knochen, Muskel, Bändern und Sehnen.
Babyhaut ist von Natur aus sehr zart, relativ trocken und empfindlich,
weil die typischen Schutzmechanismen der Haut noch nicht voll entwickelt sind.
Besonders der Windelbereich, der ständig durch Urin und Stuhl
gereizt wird, braucht besondere Pflege, damit es nicht zu Entzündungen kommt
(siehe auch Windeldermatitis).
Im Alter von vier bis zehn Wochen können Babys einen Ausschlag im Gesicht und am Hals bekommen, der spontan kommt und geht (sog. Neugeborenenakne). Man nimmt an, dass dieser Ausschlag mit der Umstellung des Hormonhaushaltes von den mütterlichen Hormonen auf die eigenen Hormone zusammenhängt. Der Ausschlag heilt ohne Behandlung von selbst ab.