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In unserem medizinischen Lexikon STADApedia möchten wir Ihnen helfen, schnelle und zuverlässige Antworten auf Ihre gesundheitlichen Fragen zu finden. Mehr als 300 medizinische Fachbegriffe und Themen werden erläutert. Hier finden Sie viele wertvolle Informationen und nützliche Tipps zu Themen rund um Ihre Gesundheit.*

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Ratgeber Gesundheit

Altersflecken

Altersflecken sind Hautveränderungen, die in der Fachsprache als Lentigo senilis oder Lentigo solaris bezeichnet werden. Sie zählen, zusammen mit Sommersprossen und Muttermalen, zu den Pigmentflecken. Diese gutartigen Hautveränderungen bilden sich in der Oberhaut und werden durch eine Ansammlung von Pigmenten verursacht.

Altersflecken entstehen hauptsächlich an den Körperstellen, die viel Sonnenlicht und UV-Strahlen ausgesetzt sind wie zum Beispiel im Gesicht, an der Oberfläche der Hände, an den Unterarmen und am Dekolleté. In der Oberhaut sitzen so genannte Melanozyten. Diese Zellen sind für die Pigmentierung der Haut zuständig. Sie bilden ein braunes Hautpigment, das so genannte Melanin, das die Haut vor der UV-Strahlung schützt. Je mehr die Haut einer UV-Strahlung ausgesetzt ist, umso mehr Melanin wird gebildet. Da sich diese Zellen jedoch sehr langsam bilden und bei vermehrter Sonnenbestrahlung erst einmal wachsen müssen, wird Melanin ungleichmäßig abgeben – wo zu viel Melanin gebildet wird entsteht in Folge ein brauner Hautfleck.

Menschen, die sich viel an der frischen Luft aufhalten oder helle/empfindliche Haut haben sind in der Regel stärker betroffen.

Altersflecken bedürfen keiner medizinischen Behandlung, da aus ihnen normalerweise keine (Folge-)erkrankung entsteht. Trotzdem ist es wichtig, Hautveränderungen von einem Dermatologen untersuchen und überprüfen zu lassen, um ausschließen zu können, dass es sich um keine Hautveränderung handelt, die behandelt werden muss.

Da viele Menschen Altersflecken aus kosmetischen Gründen als störend empfinden, können diese mit unterschiedlichen Verfahren aufgehellt oder entfernt werden. Die Möglichkeiten reichen von einer kosmetischen Abdeckung (Camouflage) über Peelings, Kälte-, Bleich- und Schälverfahren bis hin zu einer Laserbehandlung. Hierbei sollte jedoch immer bedacht werden, dass diese Eingriffe nur zu kosmetischen und nicht zu medizinischen Zwecken vorgenommen werden und dass sie wiederum Risiken in Form von Infektionen und Entzündungen in sich bergen. Zudem kann anschließend die Wundheilung mit Cremes (z. B. Multilind® Heilsalbe mit Nystatin 100 000 I.E./200 mg pro 1 g Paste zur Anwendung auf der Haut) unterstützt, die Haut sehr schonend gereinigt und nicht der Sonne ausgesetzt werden.

Ursachen

Was Sie tun können

  • lange Sonnenbäder (v.a. in der Mittagssonne) meiden
  • ausreichende Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden . Nähere Informationen unter www.ladival.de.
    • bereits im Kindesalter und konsequent bis ins hohe Alter
    • Menschen mit heller Haut sollten besonders darauf achten
  • Alkohol vermeiden
  • nicht rauchen
  • achten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Antioxidantien wie z.B. Vitamin C, Vitamin E, Zink, Selen etc.
  • Selbstuntersuchung der Haut

Wann Sie zum Arzt müssen
 

Generell sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen, wenn Sie eine Hautveränderung feststellen. Nur dieser kann genau feststellen, um welche Art es sich handelt und ob diese behandelt werden muss oder eine gutartige Veränderung (wie z.B. die Altersflecken) ohne Behandlungsbedarf vorliegt.

Was Ihr Arzt tun kann

  • Auflichtungsmikroskopie: hierbei wird ein spezielles Untersuchungsgerät (ein so genanntes Dermatoskop) auf die entsprechende Hautstelle gesetzt, das die Haut wird mit einer Halogenlampe beleuchtet – so kann der Arzt feststellen, um welche Art von Hautveränderung es sich handelt
  • histologische Untersuchung: bei dem kleinsten Verdacht auf eine bösartige Hautveränderung entnimmt der Arzt eine Gewebeprobe (Biopsie) und untersucht diese via Mikroskop -> eine feingewebliche Untersuchung im Labor sichert die Diagnose

Vorbeugung

  • vermeiden Sie zu starke Sonnenbestrahlung
  • verwenden Sie stets einen ausreichenden Sonnenschutz (z.B. Ladival®)
  • achten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Antioxidantien wie z.B. Vitamin C, Vitamin E, Zink, Selen etc.
  • vermeiden Sie Alkohol
  • nicht rauchen
* Wichtiger Hinweis:
STADApedia ist sorgfältig und gewissenhaft erarbeitet worden. Dennoch: STADA kann für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung übernehmen. Bitte fragen Sie bei gesundheitlichen Problemen auch immer Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dieses Lexikon keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an communications@stada.de.


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