STADA Qualitätmanagement - im Detail
Kontrolle der Fertigarzneimittel
Jede produzierte Charge wird einer umfangreichen Endkontrolle unterzogen. Somit ist sichergestellt, dass STADA-Arzneimittel das erforderliche Maß an pharmazeutischer Qualität besitzen.
Bei jeder Charge kommen folgende Parameter zur Prüfung:
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Identität
Die Identitätsprüfung dient der Bestätigung, dass bei der Produktion die richtigen Wirkstoffe eingesetzt wurden und keine Untermischung stattgefunden hat.
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Wirkstoffgehalt
Diese Prüfung dokumentiert, dass der Wirkstoffgehalt in der Arzneiform der deklarierten Menge entspricht und dass damit sichergestellt ist, dass der Patient die vorgesehene Menge wirksamer Substanz appliziert bekommt.
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Reinheit
Die Reinheitsprüfung dient z.B. dem Nachweis, dass während der Produktion keine Zersetzung des Wirkstoffes eingetreten ist. Außerdem wird durch Keimzahlbestimmungen und Prüfung auf Abwesenheit krankheitserregender Keime sowie Gehalt an Hefen und Schimmelpilzen die mikrobiologische Reinheit bei festen Arzneiformen, Salben und Lösungen überprüft. Injektionslösungen werden auf Sterilität und, falls erforderlich, auf Pyrogenfreiheit (d.h. auf Freiheit von fiebertreibenden Verunreinigungen) untersucht.
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Physikalische Prüfungen
Je nach Darreichungsform werden wichtige physikalische Eigenschaften überprüft, wie z.B. bei:
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Tabletten, Kapseln
Aussehen, Gleichförmigkeit der Masse, Härte (Tabletten), Zerfallszeit. Außerdem wird die Wirkstofffreisetzung kontrolliert, da die Wirkstofffreigabe für die Bioverfügbarkeit vieler Arzneistoffe entscheidend ist.
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Salben, Gele
Aussehen, homogene Verteilung des Wirkstoffes, Viskosität, pH-Wert.
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Injektionslösungen
Klarheit und Färbung der Lösung, pH-Wert, Dichte, Osmolarität, Schwebstoffe.