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Aus die Laus

Winzige Kletterkünstler

Anwendung eines Läusekamms bei einem Kind Läuse können nicht von Kopf zu Kopf springen, sind aber ausgezeichnete Kletterkünstler. Da reicht es zur Ausbreitung, dass Kinder die Köpfe eng zusammenstecken. Eine Übertragung durch Gegenstände wie Mützen oder Kämme ist dagegen selten, aber nicht auszuschließen.

Spätestens wenn der Kopf juckt, bringt ein Test Klarheit: Auf das nasse Haar eine Pflegespülung geben. Strähne für Strähne sorgfältig mit einem Nissenkamm durchkämmen. Den Kamm auf einem Küchenpapier abwischen. Darauf erkennen Sie Läuse, Larven oder Nissen. Heute wird häufig eine Kombinationsbehandlung aus nassem Auskämmen mit einem Läusekamm und einem für die Tilgung von Kopfläusen zugelassenen Präparat empfohlen.

Einige Läusemittel enthalten die Wirkstoffe Pyrethrum oder Permethrin, die jedoch insektizides Potential haben können.

Andere basieren auf Kokosöl. Die Vorteile von Kokosöl-haltigen Produkten (wie z. B. Pedicustad® Anti-Läuse-Shampoo) sind eine sanfte und gleichzeitig effektive Behandlung der Kopfläuse.

Die Präparate gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Wer bei Läuse-Alarm sofort konsequent handelt und bei Verdachtsmomenten nicht zögert, ist die unerwünschten Gäste schnell wieder los. Mit Kleinkindern und Säuglingen sollten Sie immer zum Kinderarzt gehen. Auf Rezept übernehmen zum Teil die Krankenkassen die Kosten.

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Quelle: Apotheken Umschau, bearbeitet von STADA.

 

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