Zur sportlichen Aktivität gehört eine calcium- und vitaminreiche Kost mit reichlich Milchprodukten, viel
Gemüse und wenig Fleisch. Wer das nicht schafft, kann zusätzlich 1000 bis 1500 Milligramm Calcium kombiniert
mit 800 bis 1000 Einheiten Vitamin D täglich zu sich nehmen. Präparate wie z.B.
Calcium D3 von STADA
unterstützen die Behandlung bei Osteoporose und bieten einen optimalen Ausgleich eines Calcium- und
Vitamin-D3-Mangels. Durch die sinnvolle Kombination mit Vitamin D3 wird die Resorption des Calciums
im Darm gesteigert und der Spiegel des Parathormons gesenkt. Das Parathormons führt indirekt zur Reifung
und Aktivierung der Osteoklasten (bauen die Knochensubstanz ab), die eine Calcium-Phosphat-Mobilisierung
aus dem Knochengewebe und somit die Osteoporose begünstigen. Zu einem niedrigen Vitamin D3-Serumspiegeln
kommt es vor allem im Winter und im Alter. Neben den praktischen Calcium
D3 STADA Kautabletten für unterwegs
gibt es auch hoch höher dosierte Brausetabletten mit fruchtigem Orangengeschmack – Beide gibt es in der Apotheke.
Basenpräparate können den Calciumverlust vermindern; so kann man Speisen z.B. mit frischem Parmesan, Kräutern oder calciumreichen Sesamkörner verfeinern.
Bringt das allein keine Besserung oder besteht eine fortgeschrittene Osteoporose , muss der Arzt Medikamente einsetzen, um Wirbelbrüche zu verhindern. Bisphosphonate in Form von Tabletten oder Infusionen machen den Hauptteil der Verordnungen aus. Infusionen damit eignen sich vor allem für Menschen mit empfindlichem Magen. Der Arzt verabreicht sie alle drei Monate oder einmal jährlich. Zu Behandlungsbeginn können dabei grippeähnliche Symptome mit Fieber und Schüttelfrost auftreten.
Raloxifen, ein Östrogen-Rezeptor-Modulator, kurz SERM genannt, wirkt wie ein Östrogen am Knochen und wie ein Antiöstrogen an Brustdrüse und Gebärmutter. Es schützt vor Knochenschwund und Wirbelkörperbrüchen. Nach einer Thrombose oder Embolie sollte es allerdings nicht verordnet werden.
Ein weiteres Medikament, das Strontiumranelat, muss täglich eingenommen werden und kann Verdauungsbeschwerden hervorrufen.
Neben diesen Mitteln, die alle den Abbau des Knochens hemmen, gibt es ein Präparat, das unser Skelett wieder aufbaut: das Parathormon. Diese Substanz ist dem körpereigenen Hormon der Nebenschilddrüse nachempfunden. Sie wirkt besonders gut, wenn es bei Patienten, die Bisphosphonate eingenommen haben, zu weiteren Knochenbrüchen kommt oder wenn sie bereits mehrere erlitten haben.
Patienten sollten das Präparat, das sie am besten vertragen, bis zu fünf Jahre lang einnehmen. Der Arzt kontrolliert alle zwei bis drei Jahre, ob die Knochendichte stabil bleibt. Solange keine Wirbelfrakturen aufgetreten sind, kann jeder seine Knochen wieder stabilisieren.
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