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Ratgeber Gesundheit

Sodbrennen

Sodbrennen Beim Sodbrennen fließt saurer Magensaft in die Speiseröhre zurück. Dies macht sich als saures Aufstoßen und evtl. als brennender Schmerz in der Mitte der Brust (oberhalb der Magengegend) bemerkbar. Sodbrennen tritt meist nach den Mahlzeiten und häufig beim Bücken oder im Liegen auf. Die Folge kann eine Entzündung der Speiseröhre sein. Sodbrennen kommt sehr oft zusammen mit anderen Magenbeschwerden vor, z.B. bei nervösem Magen. Auch bei psychischen Erkrankungen ist Sodbrennen eine häufige Begleiterscheinung.

Häufigste Ursachen

  • Übermäßiger Alkohol-, Kaffee oder Zigarettenkonsum
  • Zuviel Essen und zu stark gewürztes Essen
  • Eine Schwäche des Schließmuskels zwischen Magen und Speiseröhre
  • Schwangerschaft (die Gebärmutter drückt auf den Magen)
  • Übergewicht
  • Zwerchfellbruch
  • Bestimmte Medikamente

Was Sie tun können

  • Gesünder essen
  • So genannte Antazida (z.B. mit Aluminium- oder Magnesiumsalzen) binden überschüssige Magensäure bei Sodbrennen und lindern auch die Beschwerden einer Magenschleimhautenzündung oder eines Magengeschwüres. Die Tabletten (z. B. Ranitidin STADA® 75 mg Filmtabletten) oder Beutel mit Suspension werden etwa eine Stunde nach dem Essen und vor dem Schlafengehen gekaut bzw. geschluckt. Evtl. sind 2 Kautabletten oder Beutel erforderlich, bis das Sodbrennen verschwindet. Suspensionen wirken schneller als Kautabletten, da die enthaltene milchige Lösung schnell die Magenschleimhaut auskleidet und vor Säure schützt. Antazida sind auch in der Schwangerschaft geeignet.

Wann Sie zum Arzt müssen

  • Wenn Sie ständig oder immer wieder unter Sodbrennen leiden
  • Andere Beschwerden (z.B. Schmerzen oder Blutung) hinzukommen

Was Ihr Arzt tun kann

  • Feststellen, ob eine Erkrankung Ursache des Sodbrennens ist
  • Verordnung von stärkeren Medikamenten, die die Magensäureproduktion hemmen (so genannte Säureblocker)

Vorbeugung

  • Rauchen, Kaffee- und Alkoholkonsum meiden
  • Sehr scharfe oder zitrussaure Speisen und Getränke meiden
  • Verzichten Sie möglichst auf Fetthaltiges und Schokolade. Essen Sie in aufrechter Haltung. Schlucken Sie mehrmals hintereinander. Halten Sie die Abendmahlzeit möglichst klein.
  • Vermeiden Sie Übergewicht
  • Meiden Sie zu enge Kleidung und ständiges Sitzen
  • Heben Sie das Kopfteil des Bettes an


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