Impfungen bieten Schutz vor Krankheiten. Damit das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen gering und die Wirksamkeit möglich hoch ist, müssen einige Impfungen zeitlich versetzt erfolgen. Bei Fernreisen kann sich die Durchführung des Impfprogramms daher über einige Monate hinziehen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt deshalb möglichst frühzeitig (bei Fernreisen etwa drei Monate vor Reiseantritt) darüber, ob es für Ihr Reiseziel Impfvorschriften oder -empfehlungen gibt und ob zur Malariaprophylaxe geraten wird. Er kann Ihnen sagen, ob Sie den Strapazen einer solchen Reise gewachsen sind. Mit ihm können Sie auch besprechen, ob eine ergänzende Beratung durch einen spezialisierten Reisemediziner sinnvoll ist.
Auch wenn Ihre Krankenkasse die Beratungskosten für eine reisemedizinische Beratung meist nicht übernimmt, sollten Sie im Hinblick auf die möglichen schweren Erkrankungen keinesfalls darauf verzichten.
Für Last-minute-Reisende, denen zu einer derart vorausschauenden Reisevorbereitung keine Zeit bleibt, gibt es an einigen Flughäfen Beratungszentren, die eine Art von “Notfallprogramm” zusammenstellen und durchführen.
Reisemedizinische Beratungen bietet unter anderem das Centrum für Reisemedizin an. Beratungsstellen in Wohnortnähe können Sie erfragen unter
Centrum für Reisemedizin
Telefon 02 11-9 04 29-0
Fax 0211-90429-99
Hansaallee 321
40549 Düsseldorf
www.crm.de
Sie können sich aber auch direkt an Kliniken mit tropenmedizinischer Abteilung wenden.