Such-Lupe

Thema des Monats*

Schnelle Hilfe bei Erkältung

Wichtig ist eine gute Abwehr

Viren Zwei Tage nach der Infektion geht es los: Ein unangenehmes, trocken-kratziges Gefühl im Hals und eine laufende Nase signalisieren, dass der Körper sich gegen die Invasion der Viren wehrt. Was uns bei einer Erkältung am meisten zu schaffen macht, sind also nicht die Viren selbst, sondern die Reaktionen unseres Immunsystems darauf. Die Erkältungsviren zerstören weder Abwehr- noch Schleimhautzellen. Die meisten Defekte entstehen durch körpereigene Entzündungsstoffe, die gegen diese Viren gerichtet sind. Diese Entzündungsstoffe bewirken zunächst, dass die Schleimhäute in den Atemwegen anschwellen, sie leiten eine Überproduktion von Sekreten ein und eine Veränderung in deren Zusammensetzung. Der Schleim wird sehr zähflüssig. Zunächst bleiben die empfindlichen Flimmerhärchen auf der Nasenschleimhaut trotz dieser erschwerten Bedingungen intakt und erfüllen ihre Reinigungsfunktion. Erst wenn die Erkältung längere Zeit nicht ausheilt, nehmen sie Schaden: Der Abtransport des Schleims aus der Nase ist dann gestört, die Entzündung wird chronisch oder bereitet Bakterien den Boden für eine zusätzliche Infektion, zum Beispiel eine Bronchitis. Deshalb sollte man eine beginnende Erkältung gleich behandeln.

Die gezielte Therapie von Schnupfen, Husten und Heiserkeit unterstützt das Immunsystem und kann dabei helfen, die Abwehrreaktionen möglichst milde und leicht ausfallen zu lassen. Es ist wichtig, dass die Entzündungsstoffe schnell wieder aus dem Körper befördert werden. Zudem sollten die Schleimhäute befeuchtet werden, am besten mit Nasentropfen oder Sprays.

Bestehen die Symptome länger als 14 Tage, sollten Erkältete auf jeden Fall einen Arzt zurate ziehen. Auch bei hohem Fieber sind der Selbstbehandlung Grenzen gesetzt. Eventuell hat in diesem Fall eine „echte“ Grippe zugeschlagen, die unbedingt fachkundig behandelt werden muss.

Zurück Weiter
Quelle: Apotheken Umschau, bearbeitet von STADA.

 

(c) 2010 STADA Arzneimittel AG, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel, Telefon 06101 603-0, Fax 06101 603-259, e-Mail: info@stada.de