Noch immer
sterben viele Patienten oder leiden an schweren Infarktfolgen, weil sie
zu spät behandelt werden.
Oft denken Betroffene an Sodbrennen, wenn sie ein Brennen zwischen Hals und Brust spürte. Ohne sich davon beunruhigen zu lassen versuchen Sie es zu ignorieren oder abzutun. Vor allem Betroffene, die den jährlichen Gesundheitscheck beim Hausarzt machen lassen fühlen sich sicher, wenn dieser nichts Auffälliges ergeben hat.
Viele versuchen sich im Internet schlau zu machen und Anzeichen für einen Infarkt selbst zu erkennen. Wie so oft passt die Hälfte der Symptome, die andere Hälfte nicht - vermeintlich also kein Grund zu handeln. Oft werden Infarkte erst in der Klinik an Hand von EKG, Blutabnahme, Röntgen etc. diagnostiziert und dem Betroffenen wird plötzlich Bewusst, dass es nun wirklich ernst ist.
Viele 1000 Patienten kommen jährlich mit einem Herzinfarkt in deutsche Kliniken. Aus Furcht vor einer Blamage zögern sie lange, bevor sie den Notruf wählen. Das ist auch nicht verwunderlich, denn es ist teilweise auch für Fachkräfte schwer, die Symptome richtig zu deuten. Doch das Zögern kann fatale Folgen haben: Viele der Betroffenen sterben, noch ehe sie eine Klinik erreichen, meist weil der unterversorgte Herzmuskel zu flimmern beginnt und kaum mehr Blut in den Körper pumpt. Der Defibrillator im Rettungswagen könnte das Organ wieder in Takt bringen.
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