Ratgeber Gesundheit
Depressive Verstimmung, leichte
Unter einer leichten depressiven Verstimmung versteht man eine vorübergehende
Veränderung der Stimmungslage, die sich in Zuständen der Bedrücktheit,
allgemeiner Niedergeschlagenheit und Traurigkeit äußert; das innere
Gleichgewicht ist gestört. Auslöser können u.a. negative Ereignisse aber
auch wochenlanges, sonnenarmes Wetter sein.
Von leichten depressiven Verstimmungen sind zum größten Teil Frauen
betroffen.
Häufige Ursachen
- seelische Belastung im Beruf- oder Privatleben,
- Existenzangst,
- zwischenmenschliche Konflikte,
- Verlust eines geliebten Menschen durch Tod oder Trennung,
- Störung oder Veränderung des Hormonhaushalts nach einer Schwangerschaft oder in den
Wechseljahren,
- Nebenwirkungen von bestimmten Medikamenten.
Seelische Merkmale
einer leichten depressiven Verstimmung können u. a. sein:
- nervöse Unruhe
- Überempfindlichkeit
- Interesselosigkeit
Körperliche Merkmale
einer leichten depressiven Verstimmung können u. a. sein:
- Appetitlosigkeit
- Konzentrationsstörungen
- Fehlende Energie und Müdigkeit
Was Sie tun können
- Suchen Sie das Gespräch mit Freunden und Bekannten.
- Leichte depressive Verstimmungen können mit einem pflanzlichen
Medikament aus Johanniskraut (z. B. Hypericum STADA) behandelt werden.
Wann Sie zum Arzt müssen
Wenn Sie in Ihrem Leben keinen Sinn mehr sehen, tagelang in Gedanken
versinken oder an schweren Schlafstörungen leiden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Was Ihr Arzt tun kann
- Er kann feststellen, ob eine ernste, schwerwiegende Erkrankung vorliegt,
- Überweisung zu einem Spezialisten,
- Individuelle medikamentöse Therapie,
- Lichttherapie bei „Winterdepression“.